Was enthält der Bericht?
Ihr Bericht hilft Ihnen, die Tiefe wasserführender Schichten in Ihrer Region einzuschätzen. Sobald Ihre Zahlung bestätigt ist, erhalten Sie ihn per E-Mail – mit folgenden Angaben:
Mittlerer Bereich der Vergleichstiefen
Der Bereich zwischen dem 25. und dem 75. Perzentil der vier Vergleichstiefen.
Statistisch geschätzte Tiefe
Eine regionale Tiefenschätzung aus den vier Vergleichsbohrungen. Näher gelegene Bohrungen haben dabei mehr Gewicht.
Vier Vergleichsbohrungen
Die verwendeten Tiefenangaben sowie Ort und Entfernung der vier Bohrungen – übersichtlich in einer Tabelle.
Dokumentierte Bohrdaten
Unsere Datenbank enthält Daten zu 69.153 behördlich dokumentierten Bohrungen.
Wie entsteht die Schätzung?
1. Vergleichsbohrungen auswählen
– Für Ihre Postleitzahl wählen wir vier Bohrungen anhand ihrer Lage und der verfügbaren Daten aus. Die Entfernungen beziehen sich auf einen Referenzpunkt im Postleitzahlgebiet, nicht auf Ihr Grundstück. Bei geringer Datendichte können die Bohrungen auch weiter entfernt liegen.
2. Tiefen auswerten
– Je Bohrung zählt das erste Wasservorkommen in mehr als 30 m und höchstens 150 m Tiefe. Die Angaben stammen aus dokumentierten Wasserzutritten oder werden aus den Beschreibungen wasserführender Schichten abgeleitet. Aus diesen Tiefenwerten und den Entfernungen berechnen wir:
Bereich der Vergleichstiefen (P25–P75) = der mittlere Bereich zwischen dem 25. und dem 75. Perzentil der vier Tiefenwerte. Er beschreibt die Verteilung der Vergleichswerte und ist keine Vorhersage für Ihr Grundstück.
Geschätzte Tiefe = ein gewichteter Mittelwert: Näher gelegene Bohrungen zählen stärker als weiter entfernte. Dieses Verfahren heißt inverse Distanzwichtung.
Die Tiefenangaben beziehen sich auf die Geländeoberfläche. Sie bezeichnen weder den Wasserstand im Brunnen noch die erforderliche Endtiefe einer Brunnenbohrung.
Ein Beispiel: Für vier Vergleichsbohrungen liegen Tiefenwerte von 60, 75, 80 und 95 m vor. Die Bohrungen sind 4,2, 8,7, 12,3 und 18,6 km vom Referenzpunkt entfernt. Daraus ergibt sich ein mittlerer Bereich (P25–P75) von ca. 71–84 m.
Was bedeutet das für Ihre Planung?
1. Die vier dokumentierten Vergleichswerte liegen zwischen 60 und 95 m;
der P25–P75-Bereich liegt ungefähr zwischen 71 und 84 m.
2. Die geschätzte Tiefe beträgt rund 71 m. Sie liegt näher am Wert der nächstgelegenen Bohrung, weil dieser stärker gewichtet wird. Das ist ein erster Anhaltspunkt für Ihre Region. Auf Ihrem Grundstück können die wasserführenden Schichten in einer anderen Tiefe liegen.
So erhalten Sie eine erste Orientierung für Ihr Brunnenvorhaben und können sich auf das Gespräch mit einem Brunnenbauunternehmen vorbereiten.
Beispielbericht
Bohrdatenbank Deutschland
Schätzung der Tiefe
wasserführender Schichten
10115 – Berlin-Mitte
Guten Tag, Max Mustermann!
Vielen Dank für Ihre Bestellung. Für das Gebiet mit der Postleitzahl 10115 (Berlin-Mitte) haben wir anhand unserer Bohrdaten folgende Schätzung erstellt:
Mittlerer Bereich der Vergleichstiefen
71,3 – 83,8 m
Geschätzte Tiefe: 71 m
Vergleichsbohrungen (4):
| PLZ / Ort |
Entfernung |
Tiefe des Wasservorkommens |
| 10115 Berlin |
4,2 km |
60 m |
| 10117 Berlin |
8,7 km |
75 m |
| 10557 Berlin |
12,3 km |
80 m |
| 13355 Berlin |
18,6 km |
95 m |
Die Daten stammen aus öffentlich zugänglichen Bohr- und Geodatenbeständen verschiedener deutscher Landesbehörden, dienen jedoch nur zur Information – sie stellen weder ein hydrogeologisches Gutachten noch eine Beratung oder Genehmigung dar.
Automatische Nachricht · brunnentiefe.de
* Die Tiefen- und Entfernungswerte sind fiktiv; Postleitzahlen und Ortsnamen dienen ausschließlich der Veranschaulichung.
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